Autor: Anto Čolić

  Noch einmal Pećnik

  Pećnik, fünf jahre danach (2006)

 

Im Februar 2002 berichtete GEO über das im jugoslawischen Bürgerkrieg zerstörte bosnische Dörfchen Pećnik. Einen GEO-Leser hat das nicht losgelassen. Er wollte wissen, wie es den Menschendort heute(2006) geht.

"EIn Dorf in Feindesland" lautete der Titel einer Reportage, in der die Autorin Petra Reski und der Fotograf Paolo Prellegrin die Rückkehr einiger Menschen in ihre niedergebrannte, ehemals kroatische Gemeinde auf dem Boden der bosnischen Serbenrepublik beschreiben. Michael Schwab, ein deutscher Polizeihauptkommissar, hatte diese Geschichte in Erinnerung. Er war im Rahmen der "European Union Police Mission" für einige Monate nach Bosnien entsandt worden. Schwab beschloss, nach Pećnik zu reisen. Als Fotografen für seine Nachforschungen gewann er einen spanischen Kollegen...

Den ganzen Artikel finden Sie  hier

Das deutsch-spanische Duo suchte nach den Protagonisten der GEO-Reportage. "Entweder tot oder weg", war die Auskunft, die Schwab auf seine Nachfragen nicht selten erhielt. Verschwunden auch der junge Pfarrer, auf dessen Initiative sich die Alten einst wieder in den Ort gewagt hatten. Schwab aber sah auch einige neue Häuser, begegnete jener jungen Frau, die den ersten Neubürger Pećniks geboren hatte.

Schwab schreibt, dass ihm die Erlebnisse in Pećnik unter die Haut gegangen seien, die Menschen hätten ihm ganze Lebensgeschichten erzählt. Das die Fotos seines Kollegen Carlos Lucia Arguelles Rodriguez "nicht immer den schärfsten Eindruck hinterlassen", fügt Schwab mit der Bitte um Nachsicht hinzu, könne an dessen "Nervosität gelegen haben.

Nemate dozvolu za pregled ili postavljanje komentara.